Wie kann IoT den Klimawandel bekämpfen?

Abgesehen von der Nachfrage der Verbraucher und der Industrie nach vernetzten Geräten könnte das IoT eine entscheidende Rolle beim Umweltschutz und der Verhinderung des Klimawandels spielen

Das Internet der Dinge boomt. Nach Jahren des Hypes und der Erwartung, die Anzahl der verbundenen Geräte bis 43 voraussichtlich 2023 Milliarden erreichen und sich gegenüber dem Vorjahr verdreifachen.

Dieser Aufwärtstrend wird durch die technologischen Fortschritte der letzten Jahre vorangetrieben, und da die Kosten pro Gerät Jahr für Jahr sinken, werden die Technik wird immer kostengünstiger, was zu einer weit verbreiteten Akzeptanz von Endpunkten und Diensten führt.

Die Verbreitung von Geräten hat dem IoT den Treibstoff für seine Entwicklung gegeben. Investitionen in IoT-Technologie werden voraussichtlich um 13.6 % pro Jahr wachsen. Verbesserte Sensoren, erhöhte Rechenleistung und stärkere, zuverlässige mobile Konnektivität konvergieren alle, um die Dominanz des Internets der Dinge zu stärken und voranzutreiben.

Der Fortschritt des IoT unterstützt den Kampf

IoT ist facettenreich und breit gefächert. Es kapselt nicht nur eine einzelne Idee oder ein einzelnes Gerät, sondern verbindet viele Plattformen, Geräte, Anwendungsfälle und Benutzer und schafft dabei ein globales Netzwerk.

Da sich bestimmte Bereiche des IoT schneller als andere entwickelt haben, können Unternehmen sie nutzen, um die Entwicklung klimasparender Lösungen zu erleichtern. Die Sensortechnologie ist ein solcher Bereich, der immer fortschrittlicher und kostengünstiger wird.

Viele Unternehmen suchen nach dem Internet der Dinge, um ihre Forschung zu stützen und alte Überwachungsgeräte zu ersetzen ausgefeiltere Technologien in der Lage, große Mengen genauer Daten zu sammeln, die dann verwendet werden, um Regierungen und NGOs über mögliche Strategien zur Unterstützung des Kampfes gegen den Klimawandel zu informieren.

Regenwald-Verbindung ist ein solches Unternehmen. Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in San Francisco recycelt Smartphones und verwandelt sie in vernetzte Endgeräte, die die Geräusche der Wälder in Echtzeit überwachen. Ihre Lösung erfasst die Umgebungsgeräusche von Hektar um Hektar Wälder in Bolivien, Brasilien, Kamerun, Ecuador und Peru und kann mithilfe einfacher Algorithmen die Geräusche von Kettensägen aus einer Entfernung von bis zu einer Meile erkennen.


Mithilfe von Technologie und Big Data ermöglichen sie Partnern vor Ort, wie Stammesangehörigen, Wohltätigkeitsorganisationen und NGOs, bedrohte Lebensräume zu retten, indem sie sofort auf illegale Abholzung und Wilderei reagieren, wie die der bedrohten Jaguare in Bolivien und der Gibbons auf Sumatra.  

Jedes Gerät wird an einem Baum befestigt und mit einem kleinen Solarpanel und einem empfindlichen externen Mikrofon verbunden. Sie bedecken jeweils etwa 2.5 km² des Waldes. Das Audio wird an einen Cloud-Server weitergeleitet, der dann nach bestimmten Geräuschen in der Wellenform sucht, z. B. Schüsse, Bootsmotoren und Kettensägen. Wenn diese Geräusche erkannt werden, wird eine Nachricht an die lokalen Behörden gesendet, die den Standort lokalisieren.


 „Die Rettung von Regenwäldern ist nicht nur der Schlüssel, um den Klimawandel aufzuhalten, sondern auch, um viele der ärmsten Gemeinden der Welt zu unterstützen, die auf Regenwälder als Nahrung, Unterkunft und Lebensunterhalt angewiesen sind.“

Regenwald-Verbindung


Kürzlich haben sie eine Anwendung gestartet, die es Benutzern ermöglicht, die Regenwälder selbst zu überwachen.

RFCx-Benutzer sind für die meisten Smartphones verfügbar und können frei auf Live-Streaming-Audio zugreifen. Rainforest Connection hofft, dass sie durch die Übertragung ihrer Streams für jedermann zum Zuhören in der Lage sind, das Bewusstsein für die Realität der illegalen Entwaldung und ihren Beitrag zum Klimawandel zu schärfen.

Das IoT wird sich als entscheidend im Kampf gegen die illegale Entwaldung und deren Auswirkungen auf den Klimawandel erweisen. Es ist eine mächtige Sache, das vernetzte Gerät, und es scheint genau zum richtigen Zeitpunkt zu boomen, da die Technologie kostengünstiger wird und 5G allgegenwärtig wird.

Immer mehr Organisationen greifen jetzt ein, indem sie das Internet der Dinge nutzen, um einen echten Unterschied zu machen, bevor der Klimawandel seinen Wendepunkt erreicht.

Lukas Konrad

Technologie- und Marketing-Enthusiast

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