Der globale digitale Handel verändert die Spielregeln für KMUs und die lokale Wirtschaft. 

KMUs sind entscheidende Akteure in der globalen Wirtschaft. Während viel über die Bewegungen der großen multinationalen Unternehmen gesprochen wird, darf nicht vergessen werden, dass kleine Unternehmen in den meisten OECD-Ländern mehr als 50 % zum BIP beitragen. Das herausfordernde globale Wirtschaftsumfeld, in dem wir uns befinden, bedeutet, dass das Wachstum dieser Unternehmen als positiver Motor für die Wirtschaft wichtiger denn je ist.

Zum Glück für diese Unternehmen und tatsächlich für uns alle erleben wir weltweit eine digitale Handelsrevolution. Die Globalisierung hat sich in der Weltwirtschaft festgesetzt, und dies fiel mit einer schnellen technologischen Innovation zusammen, die durch Covid-19 noch weiter beschleunigt wurde. Dies bedeutet, dass wir das Zeitalter des globalen digitalen Handels durchleben und Unternehmen die Kraft des globalen Verkaufs nutzen können, um ihr Wachstum und die Zukunft ihrer Gemeinschaften zu fördern. 

Chancen in der heutigen globalen Wirtschaft ergreifen

Die digitale Wirtschaft hat die Eintrittsbarrieren gesenkt, sodass KMU ihr Geschäft weltweit ausbauen können. Die Innovation setzt sich beispielsweise mit dem schnellen Wachstum des Online-Marktplatzmodells fort. Es wird erwartet, dass sich das Wachstum digitaler Marktplätze bei 15 % pro Jahr (OC&C) fortsetzt, was bedeutet, dass Unternehmen eine ständig wachsende globale Kundenbasis zur Verfügung steht. Auch der Direktverkauf an Verbraucher soll in diesem Jahr allein in Großbritannien 123 Mrd. £ erreichen. Dies bedeutet, dass es mehrere digitale Kanäle gibt, über die Unternehmen Kunden auf der ganzen Welt erreichen können, was in Kombination für Unternehmen transformativ sein kann. 

Unternehmen stehen auf und nehmen zur Kenntnis. Bei Payoneer haben wir kürzlich eine Studie über britische Verkäufer veröffentlicht, die ergab, dass 36 % versuchen, neue Märkte zu erschließen, um ihre Einnahmen aufrechtzuerhalten. Wir haben auch festgestellt, dass 46 % den Direktverkauf an Verbraucher als die größte Chance für ihr Unternehmen in den nächsten 12 Monaten betrachten und 38 % sagen, dass Social Commerce die größte Chance darstellt. Dies spiegelt einen aufkommenden globalen Trend wider, bei dem KMUs nach digitaler Innovation und globalen Kunden suchen, um das Wachstum voranzutreiben. 

Eine starke Omnichannel-Strategie bedeutet, dass Unternehmen ihren Kunden ein nahtloses Erlebnis bieten können, wo immer sie sich auf der Welt befinden und wie auch immer sie mit Ihrem Unternehmen interagieren. Auch dies entwickelt sich ständig weiter, was bedeutet, dass diejenigen KMU-Eigentümer, die der Kurve voraus bleiben, letztendlich als Gewinner hervorgehen werden. Die Zukunft des Handels wird von Web 3 und dem geprägt metaverse und First Mover werden in der Lage sein, auf der virtuellen Welle zu reiten. Das Kundenerlebnis war schon immer ein zentrales Element einer Unternehmensverkaufsstrategie, und Innovationen im digitalen Handel geben KMUs die Tools in ihrem Arsenal, um jedem auf der Welt, der mit dem Internet verbunden ist, ein reibungsloses und intimes Erlebnis zu bieten – eine Zahl, die ständig wächst. 

Ein Umdenken für SMBS

Der Übergang von einem inländischen Fokus zu einem internationalen Verkauf über digitale Kanäle kann ein Umdenken erfordern. Um nur Europa als Beispiel zu nehmen, selbst wenn Sie auf dem gesamten Kontinent verkaufen möchten, werden Sie mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Kaufgewohnheiten konfrontiert. Es gibt auch Unterschiede in Bezug auf Regulierung und E-Commerce-Reife, die berücksichtigt werden müssen. Der digitale Handel verschafft KMUs Zugang zu diesen Märkten, aber ohne Berücksichtigung dieser nuancierten Faktoren könnten sie sich auf ein Scheitern einstellen. Dies kommt, bevor Sie sich mit den technischen Einzelheiten der Bereitstellung Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistungen befassen. Es geht darum, zu prüfen, wie Sie auf diesem Markt wahrgenommen werden. 

Es gibt enorme Möglichkeiten im globalen digitalen Handel, aber der Verkauf in andere Länder bringt zusätzliche Komplexität mit sich. Beispielsweise werden diejenigen, die es gewohnt sind, nur im Inland zu verkaufen, wahrscheinlich mit Herausforderungen und Kosten konfrontiert sein, wenn es darum geht, Gelder in mehreren verschiedenen Währungen zu erhalten. Die Marktreife der Region ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, da Nord- und Westeuropa einen höheren Anteil an E-Commerce-Umsätzen aufweisen als Süd- und Osteuropa. 

Eine Partner-First-Denkweise wird auch KMUs Wachstum ermöglichen. Das E-Commerce-Ökosystem ist zunehmend vernetzt, und ob es sich um internationale Marktplätze oder größere Akteure handelt, Partnerschaft und Zusammenarbeit sind wirklich der Name des Spiels. Durch die Auswahl der richtigen Partner können Unternehmen ein nahtloses Erlebnis über alle Grenzen hinweg bieten. 

Erhalten Sie Ihre Zahlung richtig 

Das Wachstum des E-Commerce bedeutet, dass das Zahlungserlebnis der Kunden für KMUs, die digital verkaufen, noch nie so wichtig war. Digitale Zahlungen werden zur Norm und während Karten immer noch die am häufigsten verwendete Zahlungsmethode sind, sind digitale Geldbörsen auf dem Vormarsch. Es wird bald einen Generationswechsel geben und Verbraucher werden mehr und mehr nach Erlebnissen und Zahlungen suchen, die zu ihrem digital versierten Leben passen. In Europa werden Zahlungssysteme auf dem gesamten Kontinent in unterschiedlichen Stadien modernisiert. Unternehmen, die den digitalen Handel nutzen möchten, müssen dies berücksichtigen und sicherstellen, dass sie einen grenzenlosen Ansatz für den Erhalt von Geldern haben. 

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten für KMUs in der gesamten europäischen Region, und diejenigen, die die richtigen Schritte unternehmen, sind am besten aufgestellt, um das Wachstum ihres Unternehmens voranzutreiben

Tosin Oke

Vertriebsleiter für Westeuropa, Payoneer.

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