Telekommunikationsbetreiber priorisieren das Energiemanagement und bekämpfen den Klimawandel.

Untersuchungen zeigen, dass der Energieverbrauch für mehr als 92 % der Betriebskosten von Telekommunikationsnetzen verantwortlich ist und dass 5G den Verbrauch im gesamten Netz beispiellos steigern wird. 

Dies ist ein großes Problem, aber 5G ist nur ein Punkt auf einer wachsenden Liste von Gründen, warum sich die heutigen Telekommunikationsunternehmen zunehmend auf Energieeinsparung und COXNUMX-Verantwortung konzentrieren.

Telekommunikationsbetreiber, die in einer scheinbar endlosen Schleife von Netzwerk-Upgrades gefangen waren, richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die Kosten und den COXNUMX-Fußabdruck, die mit diesen Fortschritten verbunden sind – und Experten sind sich einig, dass dies in den kommenden Monaten und Jahren ihre oberste Priorität sein wird.

Die gute Nachricht ist, dass Telekommunikationsunternehmen bereits Fortschritte bei der Reduzierung ihres Energieverbrauchs gemacht haben. Die Industrie setzt seit Jahrzehnten hybride Energiesysteme ein und war ein früher Anwender der Solarenergie, wenn auch in begrenzten, spezifischen Anwendungen. Die Industrie sollte für diese Bemühungen gelobt werden, aber es gibt noch viel zu tun. Welche kurz- und längerfristigen Strategien können Telekommunikationsunternehmen also einsetzen, um die Energieeffizienz zu steigern und weitere Fortschritte bei der Erreichung von Nachhaltigkeit zu erzielen?

Ersetzen älterer DC-Stromversorgungssysteme

Um es klar zu sagen: Es gibt keinen Königsweg zur Reduzierung des Bruttoenergieverbrauchs in Telekommunikationsnetzen. Es gibt jedoch Sofortmaßnahmen, die Betreiber ergreifen können, um den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen wie Solarenergie zu unterstützen.

Die naheliegendste und bereits weit verbreitete Strategie ist der einfache Übergang zu hocheffizienten Gleichrichtern in den DC-Stromversorgungssystemen, die an jedem Zugangsort vorhanden sind. Das Ersetzen älterer Gleichstromsysteme durch neuere, hocheffiziente Modelle kann die Energieeffizienz um 5-6 Prozent verbessern.

Darüber hinaus enthalten moderne Geräte häufig Energiesparmodi und Funktionen, die allzu oft vernachlässigt werden. Die heutigen DC-Stromversorgungssysteme sind beispielsweise intelligenter und zu einem fortschrittlicheren Energiemanagement fähig als herkömmliche Systeme, aber Betreiber nutzen diese Fähigkeiten häufig nicht und bevorzugen einen statischen Betrieb.

Passen Sie Energiestrategien an Ihren Zugangsort an 

Es ist übertrieben zu sagen, dass jeder Standort einzigartig ist, aber wenn man Geographie, Klima, Netzzuverlässigkeit, Wasserverfügbarkeit, staatliche Vorschriften und unzählige andere Faktoren auf der ganzen Welt berücksichtigt, wird deutlich, dass keine einzelne Strategie für jeden Zugangsort geeignet ist. 

Energie- und COXNUMX-Managementstrategien müssen mit Planung und Immobilien verknüpft werden, und die Betreiber müssen ihren Ansatz an die Bedingungen in ihren Netzen anpassen. Beispielsweise sind hybride Energiesysteme, die Solarenergie nutzen, um unzuverlässige oder überlastete Netze zu ergänzen, in weiten Teilen Afrikas, Südamerikas, des Nahen Ostens und Teilen Asiens üblicher als in den USA, wo der Netzservice normalerweise zuverlässig und erschwinglich ist.

Verwenden Sie intelligente Steuerungen, um die Last zu verwalten 

Heute ist eine umfassende Echtzeitüberwachung der Infrastruktur von Gleichstromnetzen möglich. 

Intelligente Controller sind mit erweiterten Lastmanagementfunktionen erhältlich, die es Telekommunikationsunternehmen ermöglichen, Laststandort, Leistungsleistung und Verteilungsineffizienzen zu visualisieren, um die DC-Stromversorgung zu optimieren, die Nutzung der Kühlung zu maximieren und Überlastung zu vermeiden. Mit effektiven Lastmanagement-Tools kann eine hohe Verfügbarkeit erreicht werden, während gleichzeitig die Effizienz optimiert und Kosten gespart werden.

Durch proaktives Lastmanagement können Bediener den Standort und das Leistungsprofil jedes Racks an einem bestimmten Standort identifizieren, potenzielle Hotspots visualisieren und Ineffizienzen bei der Lastverteilung erkennen. Mit der Möglichkeit, die Stromverteilung und die Wärmeabgabe des Standorts abzubilden, können Bediener die Last letztendlich von einem Rack in ein anderes verschieben, um den Luftstrom zu verbessern und das Wärmemanagement zu optimieren. 

Auf lange Sicht schauen

Es ist also eine positive Nachricht, dass Telekommunikationsunternehmen auf der ganzen Welt bereits gute Arbeit im Bereich des Energiemanagements leisten. Und vielversprechend nutzen viele Betreiber bereits die Gelegenheit, Strategien wie ein intelligentes Lastmanagement zu implementieren, um den Energieverbrauch und die Kosten besser zu kontrollieren.

Betreiber müssen jedoch auch langfristig blicken und kreativere, ehrgeizigere Ansätze zur Verwaltung ihres Energieverbrauchs in Betracht ziehen. Zum Beispiel werden wir in den kommenden Monaten und Jahren wahrscheinlich eine eventuelle Abkehr vom traditionellen Dieselgenerator hin zur Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie sehen. 

Andere Innovationen können neue und aufkommende Batterietechnologien wie Natrium-Ionen umfassen, die zusätzliche Möglichkeiten für den netzunabhängigen Betrieb und das Energiemanagement bieten können. Und da das On- und Off-Grid-Energiemanagement immer ausgefeilter wird, könnten wir sehen, wie sich Netzwerke zu Microgrids entwickeln, die ihren eigenen Strom über das Netzwerk und mit dem Versorgungsunternehmen erzeugen und teilen.

Obwohl viele dieser Technologien heute keine praktikablen Alternativen im Zugangsnetz darstellen, sind wir zuversichtlich, dass diese innovative Branche den Fortschritt weiter vorantreiben wird – und eine effizientere und umweltfreundlichere Zukunft für den Sektor vorantreiben wird. 

David Wilson

Global Offering Director für Solar- und Telekommunikationsenergielösungen bei Vertiv.

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