Warum wird Edge-Computing benötigt?

Edge Computing ist nicht unbedingt eine Revolution im Cloud Computing, sondern eine Weiterentwicklung dessen, was vorher war: Warum brauchen wir also den Edge, wenn wir die Cloud haben?

Es ist vielleicht keine Überraschung, dass die Geschichte der Wolke verschwommen ist. Allerdings ist die Netzwerk mischen, 1979 von David Chaum entwickelt, ist vielleicht wo der Ursprung von Cloud Computing stammt.

Das Mix Network konzipierte ein E-Mail-Netzwerk, in dem die Authentifizierung von Nachrichten dezentralisiert wurde. Aus dieser Philosophie heraus patentierte Chaum im folgenden Jahr das erste dezentrale Zahlungssystem. Darüber hinaus verwendete Chaums Netzwerk den Vorläufer von Onion Routing, das am bekanntesten mit dem Dark Web in Verbindung gebracht wird.

Es dauerte eine Weile, bis Cloud Computing, wie wir es kannten, allgegenwärtig wurde. Der genaue Zeitpunkt steht zur Debatte, aber 2019 umgibt uns die Cloud buchstäblich und im übertragenen Sinne. Wo genau kommt also Edge Computing ins Spiel?

In den letzten Jahrzehnten hat sich eine deutliche Verlagerung hin zum Cloud Computing vollzogen. Da Edge-Computing immer beliebter wird, ist es sinnvoll, seinen Platz in der Technologiewelt zu hinterfragen. Der gigantische Aufstieg des IoT stellt in Frage, ob die Cloud immer noch die effizienteste Methode ist.

Woher kommt Edge-Computing?

Edge Computing ist keine Revolution nach der Cloud. Es ist eine Weiterentwicklung der Technologie.

Kommen wir zurück zum Wesentlichen: Daten müssen irgendwo gespeichert werden. On-Premise Computing bedeutete, dass Daten zentral gespeichert werden mussten; Cloud-Computing befreite Daten, was bedeutet, dass sie auf weit entfernten Remote-Servern gespeichert werden konnten.

Edge Computing ist die natürliche Weiterentwicklung davon: Es bringt Daten näher dorthin, wo sie benötigt werden. Dies kann durch Sensoren erfolgen, die Daten sammeln, wie z. B. RFID-Tags, oder Rechenzentren vor Ort, in die Unternehmen investieren. Edge-Computing kann bei Bedarf immer noch eine Verbindung zur Cloud herstellen.


Die Computerinstitutionen wurden durch die Cloud ersetzt, die wiederum selbst zu Institutionen wurden.


Ob Cloud Computing wirklich dezentralisiert ist, ist jedoch immer noch ein Streitpunkt. Theoretisch ist Cloud Computing sehr stark dezentralisiert, aber aus Sicht der Größenordnung ist dies nicht der Fall: Große Cloud-Dienste haben den Markt in die Enge getrieben, verbinden Dienste und bedeuten, dass Daten in großen Rechenzentren gespeichert und verarbeitet werden.

Es ist verständlich; die Institutionen der Computer wurden durch die Cloud ersetzt, die wiederum selbst zu Institutionen wurden. So ist die Kante gestiegen. Wo Cloud Computing die Leistung von zentralisierten Servern übernommen hat, übernimmt Edge Computing die Leistung von der Cloud.

Es ist ein notwendiger nächster Schritt für uns als Tech-Anwender. Die Cloud hat unsere Bedürfnisse als Computerbenutzer erfüllt, und der Edge tut dasselbe für IoT-Geräte.

Was sind die Hauptvorteile der Kante?

So wie die Cloud Mitte der 2000er Jahre eine Reihe von Möglichkeiten bot, hat auch Edge Computing erhebliche Vorteile.

Der Edge ist deutlich schneller als die Cloud. Das ist vielleicht der größte Vorteil eines Rechenzentrums, das sich so nahe befindet, und es ist eines, das bereits aus einer Vielzahl von Gründen genutzt wird. Autonome Fahrzeuge können Informationen viel schneller von der Edge erhalten, als sie es jemals aus der Cloud könnten; Auch intelligente Städte könnten Wartungsdaten verarbeiten, wenn sie anfallen. Intelligente Ampelnkönnte beispielsweise Signale aus der Nähe empfangen.

Das Amazon Echo gilt als Edge-Gerät. / Bildnachweis: PC Mag

Wenn Geräte viel einfacher mit dem Edge interagieren können als mit der Cloud, kann dies auch Fragen dazu aufwerfen, wie wir Daten speichern. Daten, die am Edge gespeichert werden, müssen nicht unbedingt in die Cloud gehen, was mit der Zeit die Art und Weise ändern könnte, wie wir über Datenschutz- und Sicherheitsfragen denken, die den Diskurs über die Cloud dominieren.

Einer der anderen großen Vorteile der Edge ist die Ausfallreduzierung. Durch die Verwendung der Cloud könnte Ihr Unternehmen für Serverausfallzeiten anfällig sein: Dies ist ein Problem, das umso schwerwiegender wird, je mehr Sie einen Cloud-Server überlasten. Einige unternehmenskritische Betriebe wie Chemieanlagen haben die Cloud aus diesem Grund noch nie verwendet.

Der Edge ist auf eine Verbindung zwischen einzelnen Sensoren und einem lokalen Rechenzentrum angewiesen, was die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen verringert. Sollten sich verschiedene Geräte auch mit verschiedenen Edge-Servern verbinden, muss nicht ein ganzes Unternehmen zusammenbrechen, nur weil der gesamte Server ausgefallen ist.

Wie lange dauert es, bis Edge Computing übernimmt?

Mit zunehmender Relevanz des IoT wächst auch die des Edge. Auch einzelne Geräte in Ihrem Zuhause, wie z. B. ein Amazon Echo, können als Edge-Gerät klassifiziert werden.

Der Rand wächst langsam. Es hat Jahre gedauert, bis die Cloud so universell wurde, wie sie ist. Obwohl es kein bestimmtes Datum gibt, an dem Edge wichtiger wird, wird Edge Computing die Cloud zweifellos in kürzester Zeit überholen.

Bekki Barnes

Mit 5 Jahren Erfahrung im Marketing verfügt Bekki über Kenntnisse sowohl im B2B- als auch im B2C-Marketing. Bekki hat mit einer Vielzahl von Marken zusammengearbeitet, darunter lokale und nationale Organisationen.

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